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Das PermaWaldGarten Team im Grünen

Für gesunde Ökosysteme

Non-Profit Naturschutz in Deutschland

Aufbau resilienter Naturoasen für Mensch und Tier

Wiederherstellung von Lebensräumen und biologischer Vielfalt

Gefährdete Tier- und Pflanzenarten unterstützen

Unser Impact

0 Ha

Insgesamt in Verwaltung

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Tierarten in unseren Projekten

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Pflanzen auf unseren Flächen

Was uns ausmacht

Wir entwickeln und unterstützen Naturschutzprojekte

Mindestens 80 % aller Einnahmen und Spenden fließen direkt in unsere Naturschutzprojekte.

Wir setzen die Projekte selber um oder unterstützen sie

Transparenz für Pflanzen, Tier und Menschen

Unsere Vorgehensweisen

Wiederherstellung gesunder Ökosysteme

Wiederherstellung gesunder Ökosysteme

Gesunde Ökosysteme sind die Grundlage für ein stabiles Klima, sauberes Wasser und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Doch viele natürliche Lebensräume sind durch menschliche Eingriffe und Umweltbelastungen stark geschädigt.

Unser Ziel ist es, diese Ökosysteme wiederherzustellen. Durch gezielte Maßnahmen wie Renaturierung, Aufforstung und die Förderung nachhaltiger Landnutzung regenerieren wir geschädigte Flächen. Dabei setzen wir auf naturnahe Methoden und berücksichtigen die Prinzipien der Permakultur, um langfristig stabile und widerstandsfähige Lebensräume zu schaffen.

Gemeinsam mit Partnern arbeiten wir daran, die Natur zu stärken und den Grundstein für eine nachhaltige Zukunft zu legen.

Naturschutz auf höchstem Niveau

Naturschutz auf höchstem Niveau

In einer Welt, die von Bodenerschöpfung, Artensterben und Umweltzerstörung gezeichnet ist, ist es dringlicher denn je, in Naturschutz zu investieren. Dies ist nicht nur eine moralische Notwendigkeit, sondern auch wirtschaftlich vernünftig und entscheidend für die Lebensfähigkeit unseres Planeten.

  • Bewahrung der Biodiversität
  • Schutz lebenswichtiger Ökosysteme
  • Sicherung natürlicher Ressourcen
  • Resilienz gegenüber Naturkatastrophen
  • Förderung nachhaltiger Entwicklung
  • Anpassung an den Klimawandel

Investitionen in den Naturschutz sind unerlässlich für eine nachhaltige Zukunft, in der Mensch und Natur harmonisch zusammenleben.

Wissenschaftlich & optimiert für Impact

Wissenschaftlich & optimiert für Impact

Unsere Projekte basieren auf präzisen Beobachtungen und wissenschaftlich fundierten Methoden wie der Analyse von eDNA (Umwelt-DNA) und Bodenproben. So stellen wir exakte Ausgangsbedingungen sicher und überwachen Fortschritte gezielt.

Wir starten jedes Vorhaben als Pilotprojekt und erweitern es nur, wenn nachweislich positive Effekte erzielt werden. Damit minimieren wir Risiken und setzen erfolgreiche Ansätze nachhaltig um.

Die dabei gewonnenen Daten teilen wir offen im Rahmen unserer Partnerschaft für evidenzbasierten Naturschutz, um nachhaltige Praktiken weiter voranzutreiben.

Unsere Projekte

Projektfläche Galgenberg

Projektfläche Galgenberg

Die Projektfläche am Galgenberg kam im Anschluss an einen unserer Vorträge zu uns. Aus einem Gespräch entwickelte sich der Kontakt zur Stadt Nürtingen und daraus die Frage, wie diese bestehende, aber stark in die Jahre gekommene Streuobstwiese weiterentwickelt werden kann.

Der Galgenberg liegt im Landschaftsschutzgebiet und ist Teil einer gewachsenen Kulturlandschaft. In den vergangenen Jahren fehlte jedoch eine klare Zuständigkeit und ein übergeordnetes Entwicklungskonzept — einzelne Bäume wurden punktuell ergänzt, Pflegemaßnahmen erfolgten nur eingeschränkt. Gleichzeitig ist hier ein besonderer Ort entstanden: alte Obstbäume, gewachsene Strukturen und ein hohes ökologisches Potenzial.

Unser Ziel ist es, diese vorhandene Substanz zu stabilisieren, zu pflegen und behutsam weiterzuentwickeln, im Einklang mit den naturschutzrechtlichen Vorgaben und natürlichen Prozessen. Die vorhandenen Altbäume bilden dabei die Grundlage; durch gezielte Ergänzungen mit robusten, überwiegend alten Sorten entsteht eine vielfältige Alters- und Artenstruktur, die die Fläche widerstandsfähiger macht. Abgestorbene Bäume bleiben, sofern standsicher, bewusst als stehendes Totholz erhalten, und die Umstellung auf eine extensive, schonende Bewirtschaftung fördert eine artenreiche Wiesenstruktur und stärkt das Bodenleben. Nutzung und Naturschutz werden dabei nicht als Gegensätze verstanden, sondern als Teil eines gemeinsamen Konzepts — alle Schritte erfolgen in enger Abstimmung mit der Naturschutzbehörde und werden kontinuierlich beobachtet, bevor weitere Maßnahmen folgen.

Aus der Bodenanalyse leiten wir keine pauschale Düngung ab. Statt kurzfristiger Nährstoffkorrekturen setzen wir auf eine langfristige Bodenregeneration durch extensive Bewirtschaftung und organischen Kreislaufaufbau. Der hohe Stickstoffgehalt und das enge C/N-Verhältnis zeigen, dass der Boden sehr wüchsig ist — wir arbeiten deshalb mit kohlenstoffreichem Mulchmaterial wie Holzhackschnitzeln, das den Humusaufbau unterstützt und das Stickstoffangebot langfristig in Balance bringt. Tiefwurzelnde Kräuter wie Wegwarte, Luzerne, Schafgarbe oder Wilde Möhre verbessern zusätzlich die Bodenstruktur, wirken gegen mögliche Verdichtungen und unterstützen die Durchlüftung des Bodens. Da Kalium und Phosphor eher niedrig sind, setzen wir bewusst auf Pflanzen, die als natürliche „Nährstoffpumpe“ wirken: Beinwell etwa nimmt Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten auf und bringt sie über seine Biomasse wieder an die Oberfläche — ein natürlicher Kreislauf statt externer Düngung.

Auch die Mahd steuern wir gezielt. Wird das Heu vollständig abgeräumt, werden Nährstoffe, insbesondere Stickstoff, aus dem System exportiert — bei dem hohen Stickstoffgehalt sinnvoll, gleichzeitig geht dabei aber auch Kalium verloren. Deshalb arbeiten wir mit einem gestaffelten Vorgehen: Teilbereiche oder wechselnde Streifen werden abgeräumt, um Stickstoff zu reduzieren und die Artenvielfalt zu fördern, während andere Bereiche als Mulch- und Altgrasstreifen liegen bleiben und Nährstoffe im System halten. Die Entwicklung des Bodens wird kontinuierlich beobachtet — unser Ziel ist kein schneller Ausgleich einzelner Werte, sondern ein langfristig stabiles, lebendiges Bodensystem. Oft ist unsere Hauptaufgabe dabei, mit den verschiedensten Menschen zu sprechen und vor Ort ein Bewusstsein für unsere Arbeit zu schaffen.

Projektfläche Oberensingen

Projektfläche Oberensingen

Die Fläche in Oberensingen ist unsere erste Experimentier- und Lernfläche — ein Ort, an dem wir neue Ansätze für ökologische Aufwertung, Artenvielfalt und Wassermanagement praktisch erproben. Sie wurde uns durch einen freundlichen Hinweis aus unserem Netzwerk vermittelt und liegt in einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet, was ihren ökologischen Wert unterstreicht und zugleich besondere Sorgfalt bei Pflege und Entwicklung erfordert.

Als wir die Fläche übernahmen, war einiges zu tun: Viele der alten Obstbäume waren in einem sehr schlechten Gesundheitszustand, teils seit Jahren ohne Pflege. Hartriegel, Brombeeren und wilde Rosen hatten große Bereiche überwuchert und unterdrückten die Bäume und andere Pflanzen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht seither die Vitalisierung der alten Streuobstwiese — von der Pflege des Bestands bis zur Ergänzung neuer, standortgerechter Obstgehölze — sowie die gezielte Förderung der Biodiversität.

Eine Bodenanalyse zu Beginn zeigte einen sehr vitalen, humusreichen Boden (4,75 % Humus) auf tonigem Lehm, der aber unausgewogen versorgt ist: zu viel Stickstoff, zu wenig Phosphor und Kalium, ein zu niedriger pH-Wert sowie auffällig hohe Werte bei Mangan, Eisen und Kupfer — ein Hinweis auf frühere Bodenverdichtung, Staunässe und möglicherweise den Einsatz kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel. Als Tiefwurzler und Bodenverbesserer setzen wir gezielt auf Luzerne, Ölrettich, Buchweizen und Ringelblume, die den Unterboden lockern und Nährstoffe aus tieferen Schichten erschließen; dazu kommen Holzhackschnitzel-Mulch und ein schonendes Mahdregime. Rechnerisch empfiehlt der Laborbefund dafür jährlich unter anderem rund 1.120 kg kohlensauren Mg-Kalk und 2.080 Liter reifen Pferdemist auf der gut 1.600 m² großen Fläche, um den Ziel-pH-Wert von 7,0 zu erreichen — Zahlen, die wir nicht eins zu eins ausbringen, sondern als Orientierung für unseren organischen, schrittweisen Bodenaufbau nutzen.

So ist Oberensingen nicht nur ein ökologischer Versuchsraum, sondern auch ein sozialer Treffpunkt — ein Ort für gemeinsames Arbeiten, Beobachten und Lernen.

Projektfläche Zizishausen

Projektfläche Zizishausen

Im Gespräch mit dem Besitzer wurde schnell klar: Diese Fläche macht viel Arbeit. Die Trockenheit setzt ihr spürbar zu, die alten Bäume sterben Stück für Stück ab, und jedes Jahr wird eigentlich nur noch Totholz herausgesägt. Neupflanzungen wachsen kaum an, die Brombeere drückt entlang der gesamten Grundstücksgrenze immer weiter hinein. Dazu kommt: Auf der Fläche selbst gibt es kein Wasser — zum Gießen muss also jedes Mal Wasser mit dem Anhänger hingefahren werden, ein enormer Aufwand gerade in trockenen Phasen.

Und doch wirkt die Fläche auf den ersten Blick wunderschön: eine leichte Hanglage, ein weiter Blick Richtung Schwäbische Alb, Sonnenaufgang hinter der Burg Teck und Sonnenuntergang auf der anderen Seite. Eine Bank lädt Spaziergänger zum Verweilen ein, die Wiese selbst ist erstaunlich abwechslungsreich und viele verschiedene Pflanzen blühen. Doch der Zustand der Bäume erzählt eine andere Geschichte — irgendetwas stimmt hier nicht.

Seit 2025 arbeiten wir deshalb zuerst daran, die Ursachen hinter dem Zustand der Altbäume besser zu verstehen, statt nur Symptome zu behandeln. Im Mittelpunkt steht der Boden: Wir wollen ihn wieder aufbauen, Bodenleben fördern, Humus aufbauen und die Wasserspeicherfähigkeit verbessern, damit die Fläche mit Trockenphasen künftig besser umgehen kann, statt immer mehr von außen ausgleichen zu müssen.

Trotz gutem Humusgehalt ist der Boden unausgewogen versorgt: Die auffällig hohen Eisenwerte deuten auf Sauerstoffmangel durch Verdichtung und Staunässe hin, im Sommer wird der Boden dann sehr trocken, hart und rissig. Mit Regenwasserspeicherung, naturnaher Heckenpflanzung, schonender Altbaumpflege, extensiver Mahd und gezieltem Bodenaufbau entsteht Schritt für Schritt ein widerstandsfähiger Lebensraum. Durch das Mulchen bleibt die Feuchtigkeit länger im Boden — so haben unsere Neuzugänge den ersten Sommer gut überstanden. Neben Holzhackschnitzeln setzen wir dafür stellenweise auch gebrauchte Jute-Kaffeesäcke als bodendeckendes Mulchmaterial ein, das Beikraut unterdrückt und die Feuchtigkeit hält.

Rechnerisch empfiehlt der Laborbefund für die gut 1.600 m² große Fläche jährlich unter anderem rund 24 kg Superphosphat, 24 kg Kalimagnesia und etwa 1.440 Liter Kompost, dazu einen Bor-Langzeitdünger sowie eine Anwendung mit Effektiven Mikroorganismen (EM) im Mai/Juni, um den ausgewogenen Ziel-pH-Wert von 6,5 zu halten. Auch diese Zahlen bringen wir nicht eins zu eins aus, sondern nutzen sie als Orientierung für unseren organischen, schrittweisen Bodenaufbau.

Biodiversität

Biodiversität

Erfahre, warum Artenvielfalt die Grundlage jedes funktionierenden Ökosystems ist und wie wir mit gezielten Maßnahmen Lebensräume schaffen, die Pflanzen, Tieren und Menschen gleichermaßen zugutekommen.

Ökopunkte

Ökopunkte

Mit Ökopunkten lässt sich Naturschutz sichtbar machen. Erfahre, wie wir Flächen ökologisch aufwerten und daraus handelbare Werte für Gemeinden, Unternehmen und Investoren entstehen.

Ökosysteme

Ökosysteme

Wälder, Wiesen, Moore und Gewässer. Jedes Ökosystem erfüllt eine einzigartige Aufgabe. Lerne die Vielfalt deutscher Lebensräume kennen und entdecke, wie sie miteinander verbunden sind.

Transparent & Non-Profit

PermaWaldGarten bei der Pflanzung

Transparenz

Wir legen großen Wert darauf, unsere Unterstützer stets aktuell zu halten und unsere Aktivitäten offen zu kommunizieren. Unsere Finanzen sind ein offenes Buch: Mindestens 80 % aller Einnahmen und Spenden fließen direkt in unsere Naturschutzprojekte. Unser Ziel ist es nicht, Profit zu erzielen, sondern gemeinsam eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft zu gestalten.

Non-Profit

Wir sind eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft (gUG) und arbeiten nicht gewinnorientiert. Unser Fokus liegt auf nachhaltigen Projekten zum Schutz und Erhalt der Natur. Als Non-Profit-Unternehmen können wir Spendenbescheinigungen ausstellen, sodass deine Spende steuerlich absetzbar ist. Jeder Beitrag fließt direkt in unsere Arbeit für eine lebenswerte Zukunft.

Über uns

PermaWaldGarten ist eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft (gUG): Wir schaffen langfristige, ökologisch und wirtschaftlich tragfähige Strukturen, um artenreiche, klimaresiliente Landschaften wiederherzustellen und zu erhalten.

Getragen wird das von einem kleinen Team aus Landschaftsgärtnerei, Landschaftsarchitektur und Wildtierschutz, das unsere Projektflächen in Galgenberg, Oberensingen und Zizishausen selbst plant und pflegt – von der Bodenanalyse bis zur Pflanzung.

Das PermaWaldGarten Team

Partnerunternehmen & Kooperationen

Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
ZINCUTEC
myblackforest.org
Bunte Beete – Urban Gardening Nürtingen
Café Male Refugium
Mörikeschule Nürtingen
Pflanzung eines jungen Obstbaums im Herbst
Team bei der Standortbegehung im Nebel
PermaWaldGarten bei der Pflanzung
Das PermaWaldGarten Team

Häufige Fragen

FAQ zu PermaWaldGarten (PWG)

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um unsere Projekte, Flächen und Möglichkeiten, PermaWaldGarten zu unterstützen.

PermaWaldGarten ist eine Initiative, die Streuobstwiesen, Waldgärten und naturnahe Flächen in unserer Region revitalisiert. Wir arbeiten nach Prinzipien der Permakultur: Böden aufbauen, Wasser im System halten, Artenvielfalt fördern und gleichzeitig Menschen wieder mit der Landschaft verbinden.

Was du hier findest

Dieses FAQ soll dir einen schnellen Überblick geben, wie PWG arbeitet – von der Flächenauswahl über Spenden bis zu Mitmach-Möglichkeiten.

  • Wie wir Flächen entwickeln und pflegen
  • Welche Rolle Spenden & Partnerschaften spielen
  • Wie du mit deiner Fläche oder deiner Zeit beitragen kannst

Wenn deine Frage hier nicht beantwortet wird, schreib uns gern direkt – wir freuen uns über jede Nachricht aus der Community.

info@permawaldgarten.de

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Kontakt

Ende der Webseite, doch wir legen erst richtig los — sei dabei. Unterstütze uns, egal ob privat, als Kommune oder als Unternehmen. Wir machen Naturschutz für alle.

Trete mit uns in Kontakt

Das PermaWaldGarten-Team nach einer Baumpflanzung im Feld

Foto: Phil Schäck

Nürtinger Straße 29

72649 Wolfschlugen

PermaWaldGarten gUG

+49 174 8466255