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Projektfläche Mörikeschule

Bildungsprojekt

Mörikeschule

Ein Schulgarten kann weit mehr sein als eine grüne Fläche. Richtig gestaltet, wird er zu einem Ort, an dem Kinder Natur erleben, Verantwortung übernehmen und ökologische Zusammenhänge direkt begreifen können.

Genau daran arbeiten wir aktuell an der Mörike-Schule in Nürtingen: Der bestehende Schulgarten wird schrittweise naturnah weiterentwickelt und gestaltet, um langfristig als Lern- und Naturort zu fungieren.

Das Projekt entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen (HfWU) und dem Welthaus Nürtingen und wird von „Demokratie leben!“ gefördert, einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Planungsskizze für die Hochbeete im Schulgarten der Mörikeschule
Die Trockenmauer mit Kräuterbeet, entstanden aus einem alten Steinhaufen
Von Kindern gestaltete Beetbeschilderung im Schulgarten
Wachsendes Gemüse in den neuen Hochbeeten
Gemeinsames Aufräumen und Neustrukturieren der Gartenfläche
Neu geschaffene Lebensraumstruktur im Schulgarten
Frisch aufgebaute Hochbeete neben den alten, verwitterten Beeten im Schulgarten
Aufbau weiterer Hochbeete aus Palettenrahmen an der Hauswand der Mörikeschule
Neues Hügelbeet, mit Totholz als unterster Schicht befüllt

Unsere Maßnahmen

Erste Schritte: Aufräumen, erhalten, neu denken

Bevor Neues entstehen kann, braucht es oft erst Ordnung und Struktur: alte Hochbeete instand gesetzt und neu bepflanzt, Müll und störende Materialien entfernt, vorhandene Pflanzen sinnvoll umgesetzt, neue Hochbeete gebaut, ein Rankgerüst für Kletterpflanzen errichtet und ein vorhandener Steinhaufen zur Trockenmauer mit Kräuterbeet umgebaut. Es geht nicht darum, den Garten perfekt zu machen, sondern vorhandene Elemente aufzugreifen und weiterzuentwickeln.

Aus vorhandenem Material entsteht neuer Lebensraum

Nicht alles muss neu gekauft werden: Die Palettenrahmen für die Hochbeete kamen von einem lokalen Anbieter, die Erde überwiegend von regionalen Grünschnittplätzen, die Pflanzen wurden von Eltern, Lehrer:innen und dem Schulumfeld gespendet. Aus einem alten Steinhaufen entstand die Trockenmauer — nicht nur optisch schön, sondern wertvoller Lebensraum für Insekten, Wildbienen und Kleintiere. Geplant sind außerdem ein Hügelbeet sowie Pflanzbereiche für Beerensträucher, Gemüse und Kräuter.

Lernen, wo es wächst

Der Schulgarten ist kein Ausflugsziel, sondern fester Bestandteil des Schulalltags. PermaWaldGarten übernimmt gemeinsam mit der Schule Unterrichtseinheiten direkt im Garten — praxisnah, jahreszeitengebunden, mit den Händen in der Erde: wie Pflanzen wachsen, warum Boden lebendig ist, welche Rolle Insekten und Wildbienen spielen, wie Lebensmittel entstehen und was Verantwortung für Natur im Alltag bedeutet.

Die Zukunft der Fläche

Die Neugestaltung des Gartens an der Mörikeschule ist kein einmaliger Eingriff, sondern ein lebendiger Prozess: Ein Garten entsteht nicht von heute auf morgen, sondern wächst mit der Zeit durch Pflege, Hingabe, Geduld und Liebe. Mit jedem Arbeitsschritt gewinnt der Ort mehr Struktur, mehr Vielfalt und mehr Leben — es entstehen Räume zum Entdecken, Lernen, Beobachten und Mitgestalten. Jede Schülerin und jeder Schüler kann hier etwas Eigenes hinterlassen — sei es durch eine gepflanzte Staude, ein gepflegtes Beet oder einfach durch die Erfahrung, Teil dieses Wandels zu sein. So wird der Garten zu einem Ort, der nicht nur gestaltet wird, sondern mit den Menschen wächst, die ihn nutzen: ein lebendiger Lernraum im Freien, der Verantwortung wachsen lässt und Verbindung schafft — zur Umwelt, zur Gemeinschaft und zum eigenen Tun. Arbeitest du an einer Schule und möchtest ein ähnliches Projekt umsetzen? Lass uns gemeinsam schauen, was kostenlos und unverbindlich möglich ist — melde dich gerne bei uns.

Mit Unterstützung von

Logo Demokratie leben! — Bundesprogramm des BMFSFJ
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Logo Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend